#indiebookchallenge – Unser Tipp für September

Lies ein Buch, in dem Schokolade eine Rolle spielt. #schokoladenbuch

Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka)
1280 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-627-00208-4
Frankfurter Verlagsanstalt
2014 / 34.00 […]

Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt dieses berauschende Opus über sechs Generationen. Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemberaubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen …

»Der Geschmack war unvergleichlich, der Genuss glich einer geistigen Ekstase, einer überirdischen Erfahrung. Man verschmolz mit der süßen Masse, man wurde eins mit dieser köstlichen Entdeckung, man vergaß die Welt um sich herum und verspürte ein einmaliges Glücksgefühl. Alles war, wie es sein sollte, sobald man diese Schokolade kostete.«

»es geht um das buch« im Jubiläumsjahr der KWS

Der 15. Katalog es geht um das buch der Kurt Wolff Stiftung ist da.

Im 20. Jahr ihres Bestehens muss die Stiftung mit einer lieb gewordenen Tradition brechen: Die Präsentation des Kataloges mit den Büchern unabhängiger Verlage kann aus bekannten Gründen nicht auf der Frankfurter Buchmesse stattfinden, die neue Ausgabe steht aber nun bereits jetzt zum Download bereit […]

KWS – Die Stiftung zur Förderung einer vielfältigen und unabhängigen Verlags- und Literaturszene.

SWIPS

Den Katalog 2019 von SWIPS […] gibt es hier […]

SWIPS = Swiss Independent Publishers – ein Zusammengehen von derzeit 32 unabhängigen Deutschschweizer Verlagen.

Credo

»Man verlegt entweder Bücher, von denen man meint, die Leute sollen sie lesen, oder Bücher, von denen man meint, die Leute wollen sie lesen. Verleger der zweiten Kategorie, das heißt Verleger, die dem Publikumsgeschmack dienerisch nachlaufen, zählen für uns nicht – nicht wahr?«

Kurt Wolff

Wir sichten und sammeln, suchen und graben aus, stellen Neues vor und erinnern an Vergessenes. Wir zeigen auf die vielen schönen, besonderen, kompromisslosen Publikationen der unabhängigen Verlage.

#indiebookchallenge 2020-2021

Die #indiebookchallenge geht in das dritte Jahr und lädt wieder dazu ein, jeden Monat ein Buch aus einem »Indie-Verlag« zu entdecken.

12 Monate – 12 Bücher, jeden Monat eine Anregung zu einem bestimmten Thema, ein kleiner Ansporn, mal wieder mehr zu lesen. Wichtig ist nur: Jeder der gewählten Titel sollte aus einem unabhängigen Verlag stammen.

Die Liste zum Mitnehmen gibt es hier […]

Die Idee stammt von Sarah Käsmayr (Maro Verlag) […], beheimatet ist das Projekt beim indiebookday, einer Initiative, die der mairisch verlag […] 2013 ins Leben rief, in Anlehnung an den »Record Store Day«, der seit Jahren weltweit dazu aufruft, Platten von Indie-Labels in kleinen Plattenläden zu kaufen.

Das Großartige an Büchern und E-Books aus unabhängigen Verlagen: Dank vieler kleiner spezieller Programme ist die Literaturauswahl sehr vielfältig. Die indiebook Reading Challenge möchte beim Entdecken helfen, Spaß machen und den Austausch unter Gleichgesinnten ermöglichen.

Offizielle Seite zur Challenge auf Facebook hier […]

Die Challenge bei Instagram hier […]

Und überhaupt mehr zur #indiebookchallenge hier […]

Kurt-Wolff-Preisträger 2020

Der mit 26.000 Euro dotierte Kurt-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an den Arco Verlag […] in Wuppertal, der in einer Zeit, in der West- und Osteuropa politisch in Distanz zu geraten drohen, die große kulturelle Tradition fortführt, in der die deutschsprachige Literatur seit je mit den mittel- und osteuropäischen Literaturen verbunden war. Mit großem Spürsinn stellt Arco Neuentdeckungen der Gegenwartsliteratur in den Echoraum der klassischen ästhetischen Moderne und hält dabei nicht zuletzt die Erinnerung an die jüdischen Autoren und Autorinnen des zwanzigsten Jahrhunderts wach.

Den mit 5.000 Euro dotierten Förderpreis erhält der Leipziger Verlag Hentrich & Hentrich […], dessen Essays, historische Studien und biographische Miniaturen eine lebendige, anschauliche Enzyklopädie jüdischer Kultur und Zeitgeschichte darstellen – und ein Kompendium ihrer historischen und aktuellen Gefährdungen durch den Antisemitismus.