Projekt Beschreibung

Stadtlichter Presse

Die Stadtlichter Presse gibt es seit 1996. Zumindest fällt der Entschluß, Bücher zu verlegen, in dieses Jahr. Im Frühling 1999 lag dann endlich der Gedichtband Riprap von Gary Snyder als zweisprachiger Handpressendruck vor. Der Verlagsname war angesichts der Vorliebe des Verlegers Ralf Zühlke für die Literatur der Beat Generation und seines Respekts vor dem entscheidenden Förderer derselben schnell gefunden – eine Hommage an Lawrence Ferlinghettis City Lights Publishers. 2001 wurde die Paperback-Reihe Heartbeats – Die Bibliothek der Beat Generation eröffnet, inzwischen sind über 30 Bände erschienen.

Längst wurde das Spektrum erweitert, unter anderem mit Gedichtbänden von Wolfgang Berends und einem Querschnitt durch das lyrische Schaffen des finnischen Dichters Lars Huldén.

Es steht keine aktuelle Vorschau zur Verfügung

Zum Wieder- und Neuentdecken

Jack Micheline
Rotweinfluss
Heartbeat Nr. 13
111 Seiten,  Paperback
ISBN 978-3-936271-25-6
2005 / 14,00 EUR [mehr]

Lawrence Ferlinghetti
Ein Coney Island des Bewußtseins
Heartbeat Nr. 1
93 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-936271-01-0
2001 / 14,00 EUR [mehr]

Der Lesetipp

Wolfgang Berends
Manchmal um uns Glas
62 Seiten,  Paperback
Mit 8 Holzschnitt-Illustrationen von Heike Küster
ISBN 978-3-947883-30-1
12/2021 / 14,00 EUR [mehr]

In Wolfgang Berends’ drittem Lyrikband erlangen unsere Sinne ein neues Bewußtsein durch die geschärfte Wachheit im Akt seines Schreibens. Berends’ intuitives Einverständnis mit der Natur, diese Zuflucht zur Magie, führen zu Fragen an sich selbst, zu Fragen über künstlerische Schöpfung und den Tod, und begleiten uns voller Sinnlichkeit letztlich zu einer Bejahung des Lebens.

Dabei gibt er der Sprache eine eigene Grammatik, wie er selbst sagt, ist ihm »der Vers die Ein-Satz-Kraft der Poesie« gegen die alltägliche Täuschung, gegen dieses Konzert von »Luftgitarren auf Abtropfgittern«. Berends’ Lyrik tritt »lautenlos« dagegen an und vermittelt uns einen Eindruck, wie befreiend es sein kann, nicht mehr nach jemandes Pfeife zu tanzen …

Die Gedichte werden begleitet von Arbeiten der Grafikerin Heike Küster. Deren differenzierte Bildgestaltung tritt in Wechselwirkung zum Text und erzeugt eine überlagernde Dynamik in unserer Wahrnehmung.